...Es ist oft einfacher, jemand anderes zu spielen, als man selber zu sein....
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Goblinkind

Die Schlacht ist geschlagen,
der Sieg ist mein.
Der Feind leckt seine Wunden.
Der König wird zufrieden sein.
Noch immer zählen sie die Toten.
Ein Blutbad für des Königs Macht.
Das ganze Land entvölkert.
Leichenfeuer erhellen die Nacht.

Mein Blick schweift über Zerstörung und Tod.
Das Blut auf meinem Schwert gerinnt.
Der Boden unter mir färbt sich rot.
Und in den Trümmern seines Dorfes weint ein Goblinkind


Das Kind ist allein.
Ein Waise durch den heiligen Krieg.
Doch das berührt mich nicht.
Die Schwachen zahlen den Preis für den Sieg
Der Vater erschlagen,
die Mutter verbrannt,
sitzt es zerschunden,
eine Puppe in seiner Hand

Mein Blick schweift über Zerstörung und Tod.
Das Blut auf meinem Schwert gerinnt.
Der Boden unter mir färbt sich rot.
Und in den Trümmern seines Lebens weint ein Goblinkind


Durch mein Wort und meine Hand
kam der Tod an diesen Ort.
Das Leben und die Freude
sind für immer fort.
Männer, Frauen und Kinder starben.
An meinen Händen klebt ihr Blut.
Sie gaben ihr Leben für die Freiheit.
Ihr Traum erstarb in meines Meisters Wut.

Mein Blick schweift über Zerstörung und Tod.
Das Blut auf meinem Schwert gerinnt.
Der Boden unter mir färbt sich rot.
Und in den Trümmern meines Herzens weint ein Goblinkind


Etwas liegt in seinem Blick.
Die Unschuld eines reinen Geistes.
In den Augen eines Menschen
sieht man seine Seele heißt es.
In den Augen des Kindes ist keine Furcht.
Nur Trauer kann ich darin sehen.
Ich werfe meine Klinge fort
um zu ihm herüber zu geh´n

Ich starre entsetzt auf Zerstörung und Tod.
Das Blut auf meinem Schwert gerinnt.
Der Boden unter mir färbt sich rot.
Ich nehm´ es in den Arm und weine mit ihm, mit meinem kleinen Goblinkind.

Von Malik Athramis



des lebens große last
die du auf dir trägst
die dir dein herz umfasst
und es in ketten legt

eingesperrt im dunklen nichts
weit fort und ohne laut
kein anzeichen von licht
ein kalters frösteln auf der haut

so sitzt du dort
tag ein tag aus
wünscht dich weit fort
in die welt hinaus.


----


egal

kleine dinge die man in sich hinein frisst,
man will nicht drüber reden
bis sie einen schließlich von innen auffressen,
man merkt es nicht,
bis man total am ende ist,
man ist zerstört irgendwann ist alles egal,
alles ist egal man will nur sterben
-sterben und alles vergessen,


----


wann endlich?

ich habe meine arme aufgeritzt
und werde dafür verachtet
wurde glücklich geschätzt
und lachte

hab alles falsch gemacht
wollt doch nur anders sein
...es war niemals einfach
war immer hilflos und klein

flüchtete in meine welt
weit weg von freude und glück
den tot zu wünschen -was mir leichter fällt
blieb alleine mit dem wunsch zurück

wozu lebt man noch?
was bringt es überhaupt?
man fällt nur tiefer in sein loch
was gibts- wo man noch drauf baut?

freude, glück und alles andere
sachen die ich nie habe
dinge bei denen ich nur ins nichts wandere
leise und still -bedeutungsloses sage

meinen wunsch auszusprechen
ist alles was ich kann
sehe mein leben zerbrechen
komme an keinen halt mehr ran

schaffe nichtmal es zu beenden
wandle weiter leer vom leben
kann mich unnütz nennen
doch ist auch das schon vergebens

lebe weiter tot mein leben
habe keine träume mehr
glaube nicht an eine art von segen
das leben ist für mich nicht fair

was wäre wenn
was würde sein?
fragen, die ich zu genüge kenn
doch nichts ist mein.

kinder denken nicht an tot
kinderlachen -wunderschön
ein leben das man auch mir mal bot
welches ohne mich weiterzog

nun sitz ich hier
mir ist nicht kalt
innerlich bin ich am friern
ganz kurz: mein leben halt.

hoffnungslos schreibe ich zeile um zeile
bringen tut es alles nichts
komm nichtmehr mit mir selbst ins reine
am ende das ergebnis eines augenblicks.

im sand steht ein name
bedeutungslos der meine
fortgeweht schon am nächsten tage
alles in windeseile

die zeit rinnt durch die kleinsten spalten
verstecken kann ich mich nicht
gesetze die überall galten
nahmen mir die sicht

ich falle auch tiefer in mein loch
dunkler als schwarz und ohne ende
klar denken- kann ich das noch?
ein nichts in das ich weiter und weiter fallend renne

wann ist es endlich vorbei?
ausgelöscht in kurzer zeit??
wann endlich kommt der letzte schrei?
wann werde ich vom leben ´befreit´?!

sehne mich nach dem tod
er ist das einzige was mir mein leben bot

02.10.03 (15:32)



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